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Posts Tagged ‘Neue Sachlichkeit’

Hans-Poelzig-Rosa-Luxemburg-Platz

Dieses Haus stand früher an einem anderen Platz: erst Bülow-, heute Rosa-Luxemburg.

Heute hätte einer der wichtigsten Architekten der Berliner Moderne seinen 144. Geburtstag: Hans Poelzig (1869-1936). Von Polezig stammt ballspielsweise die Wohnhausbebauung vor der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Weitere wichtige Bauten aus seiner Schreibtischschublade sind das Haus des Rundfunks in Charlottenburg und die Wolgaster Sparkasse, die von den Bewohnern der Peenestadt immer noch nicht recht als bauliche Ikone wahrgenommen wird. Hans Poelzig war in diesem Blog bereits öfter zu Gast, es ziemt sich also, einem guten Freund feste zum Wiegenfeste zu gratulieren. Der Hans, der kann’s!

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Alfred Grenander - Gedenktafel

Eingang zur Knorr-Bremsenfabrik


Wir fahren mit der Stadtbahn zum Ostkreuz und steigen dort aus. In der nahegelegenen Neuen Bahnhofstraße befindet sich das ehemalige Fabrikgebäude der Knorr Bremse AG. Dieses etwas merkwürdige Gebäude wurde während des Ersten Weltkrieges nach Plänen von Alfred Grenander erweitert und einheitlich gestaltet, wie eine Gedenktafel am Eingang informiert. Auf der anderen Seite der Schienen steht übrigens ein Verwaltungsgebäude, ebenfalls von Grenander für die Knorr Bremsen entworfen. Schon mal am Ostkreuz, kann man von hier aus gleich die Spitzweg-romantische Knorrpromenade aufsuchen, damit man sich den Namen des Erfinders der Einkammerschnellbremse besser einprägt: Georg Knorr.
Alfred Grenander - Knorr Bremsenfabrik

Knorr-Bremsenfabrik in der Neuen Bahnhofstraße

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Alfred Grenander - Grenanderhaus am Alexanderplatz

Das Haus des Grenander am Platz des Alexander

Freestland war fast 200 Jahre Teil von Schwedisch-Pommern (1648-1815 ). Kam man von Usedom nach Wolgast, betrat man schwedische Provinz. Somit ist der Bezug hergestellt, denn heute soll es um einen Schweden gehen, der als Architekt in Berlin erfolgreich war. Denkt man an Architekten in Berlin, fallen schnell die Namen Schinkel, Poelzig, Behrens, Messel, Mies van der Rohe, Gropius und Kollhoff. Einen Namen hingegen hört man selten. Dabei hat dieser Architekt in Berlin soviel gebaut, wie die andern oben Erwähnten zusammen. Ich behaupte mal, seine Bauwerke werden jeden Tag von einer halben Million Menschen oder mehr aufgesucht. Jeder kennt seine bahnbrechenden Bauten, aber kaum einer seinen Namen: Alfred Frederik Elias Grenander, geboren 1863 in Schweden, gestorben 1931 in Berlin.

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Die Kreissparkasse Wolgast (1931-1932)

Am Rathausplatz in Wolgast gibt es ein Haus, das auf- und aus der Reihe fällt. Inmitten all der Stuckfassaden steht ein schnörkelloser Backsteinbau, der aneckt. Ich gebe zu, meine erste Reaktion war keine originelle, sondern eine typische, denn ich habe sie auch bei anderen Menschen beobachtet: Was soll dieser moderne Kasten? Warum hat man der Deutschen Bank erlaubt, so ein Gebäude an dieser Stelle zu errichten? Heutzutage ist wohl alles möglich? Mancher bezeichnete das Haus am Platze gar als „architektonischen Fehlgriff“. Dann erfuhr ich, dass der Bau etwas älter sei. Doch wie es bei historisch wenig interessierten Menschen häufig vorkommt, fielen nur die wagen Zeitbegriffe „damals“, „früher“ und „alt“. Nichts genaues weiß man nicht. Durch Zufall entdeckte ich im Internetz diesen Blogartikel. Die Deutsche Bank ist eigentlich eine Kreissparkasse und wurde bereits in den Jahren 1931-1932 im Stil der Neuen Sachlichkeit nach den Plänen von Hans Poelzig errichtet.

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